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Leiden für leidende Kinden: 3. Trainingsbericht

Von Torsten Trems am 24.09.12

Liebe Wettpaten, liebe Spender, liebe Interessierte,

eigentlich deutete vieles daraufhin, dass es ein unspektakulärer Bericht werden sollte. Allerdings wendete sich das Blatt am Ende der Woche. Seid gespannt ;-). Bezüglich der Patenschaften ist der Trend nach wie vor ungebrochen. Täglich melden sich neue Wettpaten an, so dass inzwischen die Zahl auf über 30 angewachsen ist mit einer richtig stolzen Summe. Und genau das bin ich auch auf EUCH! Vielen Dank für Eure so große Beteiligung. Nun zu einer ruhigen Woche mit einem nicht so ruhigen Wettkampftest:

Montag, 17.9.: Morgens um 7 Uhr, 13,5 km zur central in 58:21 min. – sehr flott. Den langen Lauf von Sonntag habe ich anscheinend sehr gut weggesteckt, was für eine steigende Form spricht. ;-)

Dienstag, 18.9.: Abends um 17 Uhr, Laufgruppe. Lockerer Dauerlauf 13,5 km in 1:07:15 min. Schön locker. Wir sind zu viert – Thomas, Carsten, Jürgen und ich laufen ein gemütliches Tempo (für die meisten). Natürlich ist die Dienstagsrunde auch eine schöne Tratschrunde. Wir schmieden die ersten Pläne für 2013.

Mittwoch, 19.9.: Lockeres Intervall-Training auf der ASV-Bahn, 500 m – 1000 m – 500 m – 1000 m – 500 m mit je 500 m Trab-Pause, Schnitt 3:19 min, 3 km Einlaufen und 4 km Auslaufen, Insgesamt 13 km in 56:36 min. Eine lockere Intervall-Einheit. Einfach für den kommenden Sonntag ein wenig auf „Temperatur“ kommen. Mir fällt das Tempo sehr leicht und fühle mich Pudelwohl.

Donnerstag, 20.9.: 25 min. Kraft-und Stabilisationstraining. Lockerer Dauerlauf, 12 km in 54:11 min. Keine Besonderheiten.

Freitag, 21.9.: RUHETAG. Erster Ruhetag seit 4 Wochen! Nach der Arbeit „genieße“ ich die Niederlage vom FC bei den Eisernen aus Berlin auf dem Sofa.

Samstag, 22.9.: 25 min. Kraft-und Stabilisationstraining. Lockerer Dauerlauf, 6 km in 25:57 min. mit 6 x Steigerungsläufen. Vielleicht zu schnell für den folgenden Wettkampf.

Sonntag, 23.9.: Halbmarathon am Fühlinger See. Und nun wird’s kurios. Halbmarathon (21,1 km – ich bin aber 500 Meter mehr gelaufen) in 1:17:24 h, 5 km Ein- und Auslaufen. Ihr lest es ja bereits. Es ist kaum zu glauben, aber auch bei einer seit Jahren renommierten Laufveranstaltung kann man sich noch verlaufen. So geschehen bei ca. km 8. Mein Mitstreiter Nikki (Johnstone) und ich haben die Abzweigung verpasst und sind in eine Sackgasse gelaufen. Kein Ordner und kein Hinweisschild haben uns darauf hingewiesen. Einige andere Läufer teilten unser Schicksal und folgten uns. Zu diesem Zeitpunkt lag ich auf Platz 5. Danach fand ich mich ca. auf Platz 15 wieder. Geschockt, wütend und hadernd versuchte ich lange meinen Rhythmus wieder zu finden. Es dauerte eine ganze Zeit – bis ca. km 14. Mit Hilfe meiner Fahrradbegleitung Jürgen machte ich Platz um Platz gut und konnte am Ende auf Platz 7 finishen. Am Ende habe ich ca. 1:50 min. liegen lassen. Meine persönliche Bestzeit wäre am heutigen Tag bei einem optimalen Renn-Verlauf in Gefahr gewesen. Das Wetter war ideal – auch wenn der Wind auf der zweiten Streckenhälfte auffrischte; aber das spielte ja nun auch keine Rolle mehr. Insgesamt war es am Ende eine richtig gute Einheit zur Vorbereitung auf den großen Tag. Die Form scheint zu passen.

Gesamtkilometer in der Woche: 84 km.

Fazit: eine eigentlich ruhige Woche endete, naja, mit einem „Desaster“, wobei ich es inzwischen "akzeptiert" habe. Ich bin mir inzwischen ziemlich sicher, dass beim Köln-Marathon eine super Zeit heraus springen wird. Ob es für die 2:40 h reicht, wird die Tagesform zeigen. Die Hausaufgaben sind jedenfalls gemacht. Nächste Woche wird nochmal knackig (Plan: über 140 km) und dann gilt es die letzten zwei Wochen vorm Marathon: Erholen und Kräfte sammeln. Diese Woche gilt der Hinweis, die Pläne nicht nachzuahmen, nicht. Dies ist durchaus ein „normaler“ Umfang für eine ordentliche Marathonvorbereitung:-). Wenn jemand Trainingstipps oder Trainingspläne haben möchte, einfach melden.

Bis nächste Woche. Euer Torsten

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