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Leiden für leidende Kinder: 2. Trainingsbericht

Von Torsten Trems am 21.09.12

Liebe Wettpaten, liebe Spender, liebe Interessierte,

nun kommt bereits der zweite Trainingsbericht. Zunächst eine sehr schöne Nachricht vorweg: täglich melden sich neue Wettpaten. Inzwischen ist die Teilnehmerzahl auf weit über 20 gestiegen (und zwar Familien, Gruppen, Firmen, etc.). Richtig schön! Bereits jetzt kann ich voller Stolz sagen: Die Aktion wird ein voller Erfolg! (auch wenn ich nicht erfolgreich laufen sollte, wobei es gut aussieht – mehr siehe unten) Und nun zum Sportlichen:

Montag, 10.9.: 25 min. Kraft-und Stabilitätsübungen, 12 km lockerer Dauerlauf in 55:33 min – keine Besonderheiten, trotz der 32,5 km vom Vortag fühle ich mich ziemlich gut und locker.

Dienstag, 11.9.: Morgens um 7 Uhr, 13,5 km zur central in 57:03 min. – Wahnsinnstempo. Mal wieder viel zu schnell, aber es rollt. Ich fühle mich richtig frisch und der morgendliche Lauf macht richtig Spaß. Besonderheit: Bei km 6 erwischt es mich richtig. Ein Fahrradfahrer übersieht mich und ich mache mal eine ordentliche Bekanntschaft mit der Aachener Str. Es hat bei ca. Tempo 14 km/h ordentlich gescheppert. Zum Glück passiert mir nix Schlimmeres. Außer Prellungen an den Armen und Schürfwunden ist es glücklich abgelaufen. Oder wieder Sabotage eines Wettpaten? :-) Gefährliche Situationen kommen immer mal wieder vor, aber passiert ist mir bisher wenig bis gar nichts. Dies war wirklich mal was Heftiges. Meinen Lauf kann ich aber trotzdem sehr schön zu Ende bringen. Abends um 17 Uhr, Laufgruppe. Lockerer Dauerlauf 16 km in 1:18:19 min. Sehr locker. Heute ist in unserer Gruppe nur Jürgen dabei. Anschließend zum Stammtisch. Ein wenig Fachsimpeln übers Laufen etc.

Mittwoch, 12.9.: Intervall-Training vorm Stadion, 5 x 2 km, Schnitt 3:25 min., Pause 500 Meter Trab, je 3 km Ein- und Auslaufen, Insgesamt 18 km in 1:15:33 h. Einer der härtesten und wichtigsten Einheiten in der Marathonvorbereitung. Ich liefere eine saubere Trainingsleistung ab und bin anschließend hoch zufrieden (vielleicht sogar ein wenig Runners High). Besonderheit: Beim Einlaufen treffe ich meinen ehemaligen Chef auf dem Mountainbike. Er begleitet mich ein Stückchen und wir quatschen ein wenig.

Donnerstag, 13.9.: Morgens um 7 Uhr, 13,5 km zur central in 59:05 min. Alles gut…Ohne Unfall ;-) Abends zurück nach Hause, 14 km (leichter Umweg) in 1:00:23 h. Alles gut…

Freitag, 14.9.: 25 min. Kraft-und Stabilisationstraining. Lockerer Dauerlauf, 10 km in 47:34 min. Etwas geschwächt von den Einheiten der letzten Tage, aber alles kein Problem.

Samstag, 15.9.: Tempolauf am Stadion, 14 km in 51:23 min. Schnitt: 3:40 min pro km, je 3 km Ein- und Auslaufen. Insgesamt 20 km in 1:18:32 h. Auch eine Königseinheit – sehr wichtig auf dem Weg zum erfolgreichen Marathon. Ich bin sehr zufrieden.

Sonntag, 16.9.: Langer Dauerlauf, 30,5 km in 2:09:05 h. Sehr guter Lauf bei spätsommerlichen Temperaturen. Ich wundere mich ein wenig über mich selbst: Wo ist die Müdigkeit? Müsste eigentlich da sein vom Vortag – ist sie aber nicht. Ab km 22 konnte ich die Geschwindigkeit auf 4 min. pro Kilometer erhöhen. Ein hervorragender Lauf.

Gesamtkilometer in der Woche: 147,5 km.

Fazit: Eine richtig gute Woche geht zu Ende. Die Qualität des Trainings konnte ich trotz des Umfanges erhöhen. Nun habe ich den 2. Trainingsblock geschafft (1. Block: 124,5 km -pro Woche-, 32 km (leider verletzt), 146,5 km – mit abschließenden Halbmarathon in 1:17 h; 2. Block: 144,5 km, 146,5 km, 147,5 km). Nächste Woche lasse ich es ruhiger Angehen – und dann steht am Sonntag ein Halbmarathontest am Fühlinger See an.

Es sind nun noch genau 4 Wochen und ich bin bester Dinge. Wenn der 3. und letzte Trainingsblock noch solide läuft – na dann, liebe Wettpaten, könnt Ihr schon mal die Kohle bereit legen:-) Freuen werden sich die Kleinen…

Ein wichtiger Hinweis (der bleibt drin!): Bitte das Training nicht nachmachen! Diesen Umfang und Qualität habe ich mir über Jahre antrainiert. Wenn jemand Trainingstipps oder Trainingspläne haben möchte, einfach melden.

Bis nächste Woche, Euer Torsten

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