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Mit den Stars in Laufschuhen und auf dem Tanzparkett unterwegs
Von Gregor Elskamp am 02.01.12
Keinen leichten Stand hatten Torsten Trems und Jürgen Ley beim Silvesterlauf in Trier. Die beiden Läufer des Central-Teams, die normalerweise um die vorderen Ränge mitlaufen, hatten in dem mit internationalen Stars sowie den besten deutschen Läufern gespickten Lauf der Asse über 8 km keine Chance auf eine vordere Platzierung.
In dem Elitelauf, der etwas mehr als eine Stunde vor dem Hauptlauf auf die 1-km-Runde durch die Trierer Fußgängerzone geschickt wurde, landete Torsten Trems auf Rang 53, Jürgen Ley zwei Plätze dahinter auf Rang 55. Kein Problem für das Duo, denn „in einem solchen Elitefeld mitlaufen zu dürfen, ist eine super Erlebnis“, schwärmten Trems und Ley. Mehrere tausend Zuschauer, einige Samba-Bands und erfahrene Moderatoren sorgten auf der kurzen Runde für eine tolle Stimmung. „Wir sind beim nächsten Mal auf jeden Fall wieder dabei“.
Der Lauf der Asse gilt als einer der am besten besetzten Läufe in Deutschland. Mitlaufen darf nur, wer die 10 km in mindestens 36 Minuten laufen kann. Wer das schaffen möchte, der muß Leistungssport betreiben. Mit persönlichen Bestzeiten von 34:01 Minuten bzw. 35:50 Minuten qualifizierten sich beide ganz regulär, durften aber keine großen Sprünge erwarten.
An der Spitze gaben vor allem die Afrikaner den Ton an. In einer Gruppe von sieben Läufern waren fünf Athleten aus Äthiopien vertreten. Nach sechs Runden sauste die Spitzengruppe an den beiden eine Runde zurückliegenden Kölnern vorbei. Die Centraler empfanden es als Ehre, hautnah die internationale Läuferspitze miterleben zu dürfen. Die Siegerzeit lag am Ende bei 22:36 Minuten und auf dem Siegerpodest standen drei Äthiopier. Der beste Deutsche, Arne Gabius, landete auf Rang fünf.
Torsten Trems erreichte das Ziel nach 27:52 Minuten und Jürgen Ley nach 28:34 Minuten. Für beide waren die Zeiten gut. „Über 10 km wäre es wohl eine neue persönliche Bestzeit geworden“, freute sich Jürgen Ley. Die Silvesternacht feierten die Centraler gleich auch noch in Trier, selbstverständlich zusammen mit den Stars aus Afrika im Race Hotel direkt gegenüber der Porta Nigra.
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